Erdbeertorte mit Rührteig

Ein einfacher Sommerkuchen

16.06.2009 Wilfried Fassbender

Die Torten-Klassiker sind Favoriten bei Familienfesten und an hohen Feiertagen. Denn wer kann schon einer süßen Erdbeertorte, mit Sahne verziert, widerstehen.

Erdbeeren sind, streng botanisch betrachtet, keine Beeren, sondern eine Nuss. Die eigentlichen Früchte sind die winzigen gelben Nüsschen. Das rote Fruchtfleisch der Erdbeere ist aus biologischer Sicht daher nur eine Scheinfrucht. Sie haben unter den einheimischen Früchten den höchsten Gehalt an Vitamin C nach den schwarzen Johannisbeeren. Hinzu kommt, dass das Fruchtfleisch noch eine Reihe weiterer Vitamine enthält, die für die Gesundheit wichtig sind. Die Nüsschen auf den Beeren sind zudem reich an Ballaststoffen.

Die Erdbeere

Einmaltragende, groß fruchtige Erdbeersorten werden im Garten am häufigsten angebaut. Sie müssen spätestens bis Mitte August gepflanzt sein, soll die Ernte im kommenden Jahr reichlich ausfallen. Der frühe Pflanztermin hat seinen guten Grund. In der kurzen Zeitspanne von August bis September bereitet sich die Erdbeere auf die Vegetationsperiode des nächsten Jahres vor.

Die saftigen, süßen Erdbeerfrüchte kann man bei richtiger Sortenwahl und mit dem Einsatz von Pflanzgefäßen und Abdeckungen bis zu zehn Monate lang ernten, vom zeitigen Frühjahr bis zum Frühwinter.

Die einzelnen Sorten werden nach der Erntezeit eingeteilt. Sommertragende Sorten legen ihre Blütenknospen in den kurzen Tagen im Spätsommer und Frühherbst an, mehrmals tragende Sorten bilden ihre Blütenknospen meist in den längeren Sommertagen.

Alle Erdbeeren lieben Sonne, an den Boden stellen sie normale Ansprüche. Wenn er nicht bereits sehr feinkrümelig und humos ist, sollte er vor der Pflanzung tiefgründig gelockert, eventuell sogar zwei Spatenstich tief umgegraben und nach dem Glattziehen in der oberen Schicht mit Kompost, organischem Dünger oder Torfmischdünger angereichert werden.

Die Erdbeerzeit lässt sich ebenso dadurch verlängern, dass Erdbeeren in Gefäße wie Hängekörbe, Blumenkästen, gesetzt werden. So sind sie nicht nur sicher vor bodenbürtigen Krankheiten, sondern man kann sie erhöht aufstellen, um Pflege und Ernte zu erleichtern. Pflanzgefäße kann man bei schlechtem Wetter unter Glas bringen und den Aufstellort im Garten nach Wunsch verändern.

Erdbeerkuchen mit Rührteig

Zutaten:

75 g Butter und Zucker

1 Esslöffel Vanillezucker

2 Eier

150 g Dinkelmehl

l Teelöffel Backpulver

1 Prise Salz

4 Esslöffel Milch

Füllung:

2 Blätter Gelatine

125 g Speisequark

5 Esslöffel Zucker

0,21 Sahne

750 g Erdbeeren

Zubereitung des Erdbeerkuchens

Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und den Eiern schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz mischen, abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Eier-Masse ziehen.

Den Backofen auf 200° vorheizen. Den Teig in die gefettete Springform von 28 cm Durchmesser füllen. Den Kuchen auf der unteren Schiene in 20 Minuten goldgelb backen und stürzen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Quark mit 3 Esslöffeln Zucker verrühren. Die Gelatine ausdrücken, erwärmen, bis sie sich gelöst hat, dann den Quark esslöffelweise unterziehen.

Die Sahne mit dem restlichen Zucker steif schlagen, die Hälfte der Schlagsahne unter den Quark ziehen. Die Erdbeeren waschen, trocken tupfen, die Kelche abzupfen. Den Quark auf den Kuchenboden streichen, die Erdbeeren darauf verteilen und mit Sahnetupfen verzieren.

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